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Pressespiegel

"Rund um den Tannenberg"

 

Artikel des Nordbayerischen Kuriers vom 11.04.2011 über die Gründungssitzung des Förderverein “Tannenberg 2011 e. V.“



Immenreuth. (kr) Einen ersten Teilerfolg erzielte der „Förderverein Tannenberg 2011“ noch vor seiner Gründung. Es wird die nächste Skiliftsaison 2011/2012 geben. Wie Bürgermeister Peter Merkl bei der Gründungsversammlung am Donnerstag im Feuerwehrgerätehaus mitteilte, habe sich der Finanzausschuss des Gemeinderates dazu durchgerungen Geldmittel für die erneute Anmietung einer Pistenraupe in den Haushaltsplan 2011 einzustellen, der in der kommenden Woche zur Verabschiedung ansteht.

Nach dem ersten Treffen von Wintersportfreunden in der Talstation des Liftes am 24. März, bei der 32 Besucher gezählt wurden, verdoppelte sich die Zahl der Befürworter am Donnerstag auf 67. Unter den Streitern für den Skilift befanden sich sehr viele auswärtige nordische Skiläufer. Stellvertretend für sie hieß Peter Merkl Gemeinderat Max Etterer aus Kirchenpingarten willkommen. Von den eigenen Mandatsträgern waren Bernhard Söllner, Josef Prechtl (beide CSU), Dr. Thorsten Kohlschmidt und Eberhard Besold (beide Freie Wähler) sowie Ludwig Melzner und Alfred Schuster (beide SPD) gekommen. 

Vor der Erläuterung der sehr knapp und offen gehaltenen Satzung, die als Ziel nur die Förderung des Breitensports, insbesondere des nordischen und alpinen Skilaufs beinhaltet und keine konkreten Verpflichtungen enthält, blendete Bürgermeister Peter Merkl kurz auf die defizitäre Entwicklung der Skiliftanlage auf den Tannenberg zurück, die durchschnittlich mit einem Verlust von 20000 Euro den Haushalt jährlich belastet. Es gilt deshalb den Lift attraktiver zu Gestalten und Gäste wieder zurückzugewinnen. Dies soll insbesondere durch eine bessere Werbung und eine optimal gepflegte Piste geschehen. Eine Absage erteilte er dem geforderten Entwicklungskonzept, weil es zusätzliche Belastungen mit sich bringt. 

Auf die konkrete Frage von Kurt Schmidt, was sich die Gemeinde vom Förderkreis erwarte, ob Arbeitsstunden, Führung des Betriebes oder finanzielle Leistungen, antwortete Bürgermeister Merkl, der Förderverein müsse zuerst einmal reifen. Als Betreiber wäre er überfordert. Was verstärkt werden müsse, wäre einmal die angesprochene Werbung und die Durchführung von Veranstaltungen. „Mehr darf man von einem jung gegründeten Verein nicht erwarten“, so Merkl, der gleichzeitig einen Mitgliedsbeitrag von zehn Euro anregte und als Beitrag festgeschrieben wurde. Im Förderverein sah er einen Beirat zum Liftbetrieb, dessen Aufgabe nicht sein könne nur Arbeitsdienst zu leisten. Ein Trägerverein dränge sich vielleicht mal auf, aber nicht zurzeit.

Langfristig, so ergänzte Ludwig Melzner, einer der vier Initiatoren, stehe die Renovierung der Toiletten und  der Kassenanlage an. Warum, sollte man in fünf bis zehn Jahren nicht auch über eine Beschneiungsanlage nachdenken, fragte er.

An Vorschlägen wie, wer und auf welchem Weg der Tannenberglift attraktiver gemacht und ins Interesse der Skifahrer gerückt werden kann, mangelte es an diesem Abend nicht. Bei der spontanen Stoffsammlung blickten die Wintersportler immer wieder auf die Vorzüge anderer Lifte im Fichtelgebirge ohne die Vorteile der eigenen Anlage nicht aus dem Auge zu verlieren.

 

Die 8 ersten Mitglieder

 

Nach einem intensiven Gedankenaustausch wurde Ludwig Melzner zum ersten und Alexander Danzer zum zweiten Gründungsvorsitzenden ernannt. Ihre Aufgabe wird es nun sein, den Förderverein Tannenberg 2011 e.V. beim Vereinsregister anzumelden. Die dafür erforderliche Zahl von sieben Mitgliedern wurde rasch gefunden. Als erste trugen sich in die Gründungssatzung noch mit ein: Peter Merkl, Dr. Thorsten Kohlschmidt, Josef Prechtl, Bernhard Söllner, Alfred Schuster, Roland Kreuzer und Ute Barde. Weiter zählen sich zu den Gründungsmitgliedern Kurt Schmidt, Stephan Schlicht, Thomas Götz und Konrad Merkl.

 

Die konstituierende Sitzung des Vereins mit Wahl der gesamten Vorstandschaft findet am Donnerstag, 28. April, ebenfalls im Feuerwehrgerätehaus statt. Alle Anwesenden werden dazu schriftlich eingeladen. Willkommen sind auch alle anderen Wintersportfreunde aus der Region.

 

 


Artikel der Zeitschrift "Rund um den Rauhen Kulm" Ausgabe 12/2011
Aktivitäten/Leistungen des Förderverein "Tannenberg 2011 e. V." 

 

Immenreuth. (bkr) Ab und zu bedarf es eines Hilfeschreis um etwas lieb Gewonnenes zu retten. Ein Hilfeschrei kam im vorigen Jahr vom Tannenberglift, dessen Schließung drohte. Er rüttelte hunderte von Skifans bis nach Grafenwöhr und Pressath auf. Sie warfen den Rettungsanker aus, gegründeten den Förderverein Tannenberglift und geebneten so den Weg für die Anschaffung für einer neuen, zuvor nur angemieteten Pistenraupe. Helle Begeisterung über ein neues „Skifahrwohlgefühl“ strömte aus und die alpinen Brettlfans kamen wieder in Scharen.

 

Skilift_Tannenberg_Talstation


Dem Förderverein Tannenberglift fehlt es nicht an Ideen die Attraktivität der Anlage mit einem separaten Kinderlift zu steigern. Nachdem der verwaltungsmäßige Aufbau des Fördevereins mit über 150 Mitgliedern abgeschlossen ist, wurden erste konkrete Schritte eingeleitet. Eine eigenfinanzierte Web-Cam wurde angeschafft, installiert und  wird mit der Homepage der Gemeinde vernetzt. Skikurse werden in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen angeboten. Eine Attraktivitätssteigerung erfährt nach Rodung des bewaldeten Mittelstreifen die Piste durch Rails für Snowboarder und Freestyler. Geplante Aktionen werden den Lift zusätzlich aufwerten.

 

Skilift_Tannenberg_Kinder


Wie Vorsitzender der Förderer Ludwig Melzner betont, liegen noch viele Anregungen in der Schublade des jungen und motivierten Vereins. Heuer erfolgt ein erster Schritt. Was er sich zu Weihnachten wünscht: Schnee zum Ski fahren und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.